Der Ortsteil Silwingen hat etwa 400 Einwohner und gehört zur Stadt Merzig und liegt etwas südöstlich davon. Das Dorf liegt idyllisch gelegen im schönen Steinbachtal. Nähere Informationen zum gesellschaftlichen Leben finden Interessiert auf der Webseite des Ortes http://www.merzig-silwingen.de/. Es findet sich dort einiges Wissenswertes über das Leben in dem kleinen Ort.
Bahnstrecke Merzig-Bettsdorf
Die Ortschaft liegt an der ehemaligen Bahnstrecke vom Merzig nach Bettsdorf. Die Strecke wurde ab 1908 erbaut und im Jahre 1917 eröffnet. Der Haltepunkt Silwingen wurde 1936 eröffnet. Nach Grenzstreitigkeiten mit Frankreich wurden die auf deutschem Gebiet liegenden Tunnel zugemauert und die Züge endeten hier. Während des Krieges wurden die meisten Brücken zerstört und Strecke stand still. Die Amerikaner nutzten Teile der Strecke zur Versorgung. Auf der französischen Seite fand noch bis ins Jahr 1948 Personenverkehr statt.
Historisches
Die Gegend wurde schon früh durch die Kelten besiedelt, was durch Gräberfunde belegt wird. Aber auch die Römer hatten sich hier niedergelassen. Es finden sich eine Reihe von Zeugnissen die dies belegen. An verschiedenen Stellen wurden Überreste von römischen Villen entdeckt unter anderem im Jahre 1910 beim Bau der Bahnlinie Merzig – Bettsdorf. Nach dem Ende der Römerzeit ließen sich ab dem 5. Jahrhundert die Alemannen hier nieder. Auch von der Alemannenzeit zeugen zahlreiche Funde von Gräbern. Im Jahre 1037 wurde das Dorf unter dem Namen Selewingen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Herzog Adalbert von Lothringen übergab es zusammen mit anderen Ortschaften dem Kloster St. Matthias zu Trier im Rahmen einer Schenkung. Der Diplom Designer (FH) Lothar Bauer hat eine umfangreiche Ortschronik ins Netz gestellt. Lothar Bauer hat die Entwicklung des Ortes mit vielen historischen Bildern dokumentiert.








